Verhaltenstherapie mit homöopathischen Mitteln

Mit homöopathischen Mitteln lassen sich auch Verhaltensauffälligkeiten behandeln, wie Wutausbrüche, Zerstörungswut, Eifersucht, Manien. Ganz wichtig dabei ist, dass es sich dabei um eine Eigenart handelt, die nicht rassetypisch ist. Siamkatzen „sprechen“ gerne viel und geben lautere Töne von sich als z.B. Perserkatzen.

Bevor jemand sich entschließt sich von einem Tier zu trennen, weil er mit dem Verhalten nicht klar kommt, würde ich mich freuen, wenn man an mich herantritt, um Lösungsvorschläge zu finden.

Wir selbst haben drei Kater von Züchtern und einen Kater aus dem Tierheim. Bei den Katern von Züchtern hatten wir anfangs folgende Probleme: Einer wollte noch nicht einmal 6 Stunden alleine bleiben, so folgte Kimba, der allerdings gewohnt war mit auf dem Tisch zu frühstücken. Ich gewöhnte ihm das zwar sehr schnell ab, brauchte aber 2 Jahre bis er mich mochte. Heute würde ich es anders machen. Jemand, der diesen Kater vor uns käuflich erworben hatte, brachte ihn einfach zurück zum Züchter. Sicherlich einfacher, sich einfach ein anderes Tier zu kaufen, aber für mich völlig unakzeptabel.

Unser dritter Kater war bis zu zwei Jahren problematisch. Die Züchterin nannte ihn Luzifer, sie hatte schon Respekt vor ihm, als er 6 Wochen alt war. Er war auch nicht an einen Kamm gewöhnt, ließ sich nicht auf den Arm nehmen und wollte nur in der Badewanne gekrault werden. Nach ca. zwei Jahren genoß er das Kämmen ganz entspannt, ließ sich gerne durch die Wohnung tragen und lässt sich jetzt auch dort kraulen, wo er gerade liegt.

Da sich eine Katze nicht unterordnet, dauert der Erziehungsprozess mitunter etwas länger, man muss behutsamer umgehen als mit einem Hund.

„Die Katze ist ein freier Mitarbeiter, der Hund ist ein Angestellter.“