Anmerkung zur Wirkung homöopathisch aufbereiteter Arzneimittel
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich neben der Therapie mit homöopathischen Mitteln auch mit der Therapie der Biochemie nach Dr. Schüßler (den Schüßler-Salzen). Viele meiner Wehwechen haben dadurch abgenommen (man kommt ja in die Jahre). Auch unseren und anderen Tieren konnte ich damit schon gut helfen, auch bei psychischen Störungen.
Nun wollte ich mal wissen, was im Internetlexikon “Wikipedia” zu den Schüßler-Salzen steht und fand zur Wirksamkeit folgendes: “Schüßler-Salze haben keinerlei wissenschaftlich nachgewiesene Wirkung. Die Stiftung Warentest kommt zu dem Urteil: „Biochemie nach Schüßler ist zur Behandlung von Krankheiten nicht geeignet.“[3] Der Professor für Alternativmedizin Edzard Ernst urteilt: “Die Behandlungskostenübernahme durch einige deutsche Krankenkassen ändert nichts daran, dass diese „Therapie“ als eine nicht wirksam bewertete Behandlung einzustufen ist”.[4]” (Die Einzelnachweise zu 3 und 4 kann - wer will - selbst unter Wikipedia nachlesen).
Warum aber kam die Stiftung Warentest zu dem Urteil, dass Schüßler-Salze, wie auch die homöopathischen Mittel, keine Wirkung hätten? Weil man mit den heutigen Mitteln - unter der mechanistischen Weltanschauung - die Wirkungsweise dieser Mittel wissenschaftlich nicht nachweisen kann. Nach der heutigen wissenschaftlichen Ansicht ist ein Medikament dann wirksam, wenn eine Krankheit mit einem Mittel eine bestimmte Anzahl von Personen heilt.
So wirken diese homöopathischen Mittel aber nicht. Es wird hier nicht das Symptom “geheilt” sondern die Ursache einer Erkrankung kann damit geheilt werden und die ist natürlich bei jedem Menschen eine andere. (Natürlich müssen vor der Therapie evtl. Störfelder, wie Amalgam-Belastungen, durch die Entfernung des Amalgams, beseitigt werden. Wunder können diese Mittel nicht vollbringen, sondern unterliegen bestimmten Heilgesetzen.)
Mit einer anderen Denkweise, nämlich der kybernetischen, wäre die Wirkungsweisen der Therapie mit Energien (wie mit homöopathischen Mitteln z.B. in der C 1000) und der Substitutionsheilweise (mit der Biochemie nach Dr. Schüßler, in den Potenzen D3, D6 und D12) erklärbar.
Leider wurde von der Kybernetik die Vorsilbe Cyber- verwendet und so erhielt die Kybernetik einen negativen Beigeschmack und das Wort Kybernetik wurde seltener verwendet.
Ich finde interessant, wie man Menschen einreden kann, dass etwas nicht wirkt, nur weil der wissenschaftliche Nachweis für die Wirkungsweise noch nicht erbracht werden konnte. Immerhin gibt es die Homöopathie und die Biochemie nach Dr. Schüßler schon viel länger, als die heutige Schulmedizin. Die Medikamente der allopathischen Medizin wurden erst nach dem 2. Weltkrieg entwickelt.
Nun wird behauptet, dass man sich die Wirksamkeit der homöopathisch aufbereiteten Mittel einreden muss, damit diese Mittel auch helfen würden. Ebenso bekommen Geistheiler Aufwind, weil man sich auf dieser Ebene therapieren kann. In manchen Fällen mag dies ja zutreffen, aber man kann Viren, Bakterien, Mycosen nicht damit bekämpfen, indem man sich einredet gesund zu sein. Das wäre dasselbe, als würden Sie versuchen bei Regen trocken zu bleiben, indem Sie ohne Schirm und Bekleidung spazieren zu gehen und sich einreden, dass Sie nicht nass werden - Schwachfug nicht wahr?
Wer nun von der Wirkungsweise der Schüßler-Salze und der homöopathischen Mittel überzeugt ist, aufgrund eigener Therapieerfolge, könnte sich doch mal fragen, ob man nicht die Weltanschauung ändern müsse, um die Wirkung nachweisen zu können. Viele Tierbesitzer konnten schon feststellen, wie gut homöopathische Mittel oder auch die Schüßler-Salze helfen, wo sich die Tiere die Heilung bzw. Wirkung der Mittel nicht einbilden/einreden können und somit ein Placeboeffekt in diesem Fall auch nicht zutreffen kann.
Der Baum der Kybernetik umfasst bisher unter vielem anderen auch die Kinesiologie, die Feldenkrais-Methode, Biofeedback und Neurolinguistische Programmierung (kurz NLP genannt). Heilungen sind mit diesen Methoden bekannt geworden, auch wenn hierfür der wissenschaftliche Nachweis fehlt.
Warum wurde in diesem Baum der Kybernetik (das Buch lautet: “Der Baum der Kybernetik” - ISBN:978-3-200-01048-2) noch nicht die “Behandlung mit homöopathisch aufbereiteten Mitteln” aufgenommen. Die Kybernetik ist in der Lage komplexe Prozesse angemessen zu erklären.
Andererseits müssen homöopathische Mittel und Schüßler-Salze eine Wirkung haben, denn es handelt sich dabei um zugelassene Arzneimittel, die apothekenpflichtig sind, d.h. dass diese nicht in Drogerien oder Ähnlichem vertrieben werden dürfen.
Schauen wir doch mal, was Wikipedia zur “Zulassung von Arzneimitteln” sagt: “…Der Zweck eines solchen Zulassungsverfahrens ist die Risikovorsorge und Abwehr von Gefährdungen der Gesundheit, die durch unsichere oder wirkungslose Arzneimittel entstehen könnten…” Dies lässt den Schluss zu, dass homöopathische Mittel nicht wirkungslos sind, denn ansonsten dürften diese nicht vertrieben werden. - Oder???