Warum wähle ich in der Regel andere homöopathische Mittel, als Ihnen in der Apotheke empfohlen worden wären?

Liebe Tierfreunde und Tierhalter,
ich nehme hier als Beispiel die Zahnfleischentzündung, weil diese sehr häufig auftritt (nicht immer in Verbindung mit Zahnstein) für das Tier Fressen zur zur Qual werden lassen kann und auch Geschwüre durch chronisch entzündetes Zahnfleisch entstehen können.

Für die homöopathische Behandlung wähle ich das Mittel, wie ich es in meiner einjährigen homöopathischen Ausbildung für Tiere an der Paracelsus-Schule hier in Berlin gelernt habe. Grundlage hierfür ist das “Synthesis” (Edition 9.1, mit dem Teil “Veterinärrepertorium” und als Nachschlagewerk für Heilpraktiker zugelassen). Wenn ich aber ein Symptom, welches für den Tierbesitzer und mich sehr wichtig ist und darin nicht finde, benutzte ich dann das dreibändige “Repertorium Universale”.
So kommen für das Symptom “Zahnfleischentzündung” 73 verschiedene homöopathische Mittel lt. “Synthesis” in Frage. Unter Hinzuziehung sämtlicher Symptome des Tieres (einschließlich des Gemüts), wird dann mittels einer “Repertorisierung” das homöopathische Mittel herausgefunden, welches in seiner Arzneimittelprüfung die Symptome hervorgerufen hat. So besteht die höchste Wahrscheinlichkeit, dass dieses Mittel auch hilft.

Die Wahrscheinlichkeit ist also groß, dass ich für die Behandlung ein “kleines” Mittel wähle, welches bei den Apothekern im Allgemeinen nicht als ein Mittel bei “Zahnfleischentzündung” bekannt ist. Wenn Homöopathie so einfach wäre, könnte man ja schließlich auch auf Homöopathen versichten.

Für alle Tierhalter, die keine Lust haben für meine erbrachte Leistung zu zahlen (ich nehme definitiv keine überteuerten Gebühren, sondern halte mich dabei streng an eine Gebührenliste) bzw. mich im Nachhinein erpressen wollen mit den Worten: “Ich habe mich in verschiedenen Apotheken erkundigt und das von Ihnen gewählte homöopathische Mittel wird überhaupt nicht bei einer Zahnfleischentzündung eingesetzt. Sie haben also gar keine Ahnung von Homöopathie und ich möchte, dass Sie mir das von mir gezahlte Geld für Ihre Leistungen in voller Höhe zurückzahlen (bzw. auf ein angegebenes Konto überweisen), sonst erstatte ich bei der Polizei eine Anzeige gegen Sie.” - haben Pech, denn ich lasse mich nicht erpressen und schon gar nicht auf diese Art und Weise. Für mich fallen über das Jahr verteilt viele Unkosten an, für die ich auch aufkommen muss.

Ich benutze die homöopathischen Mittel grundsätzlich nicht, um Symptome zu unterdrücken, sondern um die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen. Dazu ist es mitunter auch notwendig vorhandene Blockaden zu lösen, um den Energiefluss wieder ins Gleichgewicht zu bringen, denn danach kann eine Heilung erst erfolgen und dafür können auch mehr als nur ein homöopathisches Mittel notwendig werden. Heilung dauert seine Zeit und bei chronischen Krankheiten kann die Heilung auch bis zu einem halben Jahr später eintreten. Man sagt aber, dass ein homöopathisches Mittel richtig gewählt wurde, wenn man sich anschließend wohler fühlt. Das kann bei einem Tier schon bedeuten, dass es nicht mehr nur in einer Ecke oder Höhle liegt, sondern mit Interesse das Leben seiner Familie verfolgt.

Zum Glück habe ich bisher wesentlich mehr positve Resonanz von den von mir behandelten Tieren und den somit zufriedenen Tierliebhabern erhalten.
Wäre ich von der Homöopathie bei Tieren nicht überzeugt, so hätte ich mich damit nie dermaßen damit beschäftigt und viel Zeit investiert, denn wirklich Geld kann man damit nicht verdienen, denn kein THP nimmt für eine homöopathische Sitzung 90,- €, wie ein HP.
Cooky hat in beiden Nieren Zysten und dadurch wesentlich vergrößerte Nieren. Die Tierärztin, die dies mit Ultraschall bei einer Untersuchung wegen Beschwerden aufgrund von Harngrieß feststellte und wunderte sich, dass er überhaupt noch lebt. Aber er lebt nicht nur, sondern freut sich auch seines Lebens und rutscht gene auf seinen Plüschpfoten über das Laminat. Aber aufgrund dieser Nierenzysten reagiert er auf jeden Krankheitserreger empfindlicher, bekam aber schon sehr lange keine Lungenentzündung mehr.

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