Warum arbeite ich in der Regel mit Hochpotenzen?

16. Oktober 2007

Nun könnte man sich fragen, was sind Hochpotenzen? Hahnemann sprach bei den einzelnen Stufen der Verschüttelung von potenzieren, denn die Energie des Stoffes wird verstärkt. Heute spricht man von verdünnen bzw. den Verdünnungsstufen, weil der Ausgangsstoff verdünnt wird. Das homöopathische Mittel wirkt aber nicht, weil ein Stoff verdünnt wird, sondern weil die Energie des Stoffes durch Schütteln und Klopfen verstärkt (potenziert) wir. Es ist allgemein bekannt, dass höhere Potenzen tiefer wirken, bis in den psychischen Bereich. Wenn ich das Wort “verdünnen” höre, muss ich an zu starken Kaffee denken, den man nur durch Verdünnen mittels Wasser genießen kann. Dies hätte nichts mit der Herstellung und der Wirkungsweise homöopathischer Mittel zu tun und aus dem Grund spreche ich lieber von Potenzen. Homöopathische Mittel haben Energie und diese bewirkt die Heilung. Es gibt Leute die sich fragen, was die 4. Dimension ist. Ich würde spontan sagen: Die 4. Dimension ist Energie, denn ohne Energie gibt es kein Leben. Doch bis es den Nachweis für feinstoffliche Energien gibt und welche der Körper davon unbedingt zum Leben braucht und welche nicht, wird es leider noch eine Weile dauern. Ein totes Lebewesen hat jedenfalls keine Energie mehr.

In der Regel werde ich zu Tieren gerufen, die chronisch erkrankt sind. Nach einer eingehenden Fallaufnahme und Repertorisierung mit verschiedenen Symptomen entscheide ich mich in der Regel für das Mittel, welches die meisten Symptome abdeckt. Auch wenn es kaum zu glauben ist, aber es gibt ein Mittel für folgende Symptome: Ruhelosigkeit, Durchfall mit blutigem Schleim, Zahnfleischentzündung, Verdauung langsam, erbrechen unverdauter Nahrung, aufgetriebener Bauch und Fleisch wird nicht vertragen. Da man sich durch diese Mittelfindung sicher sein kann, dass dieses Mittel der Krankheit am ähnlichsten ist und damit das Mittel eine ausreichende Energie hat, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren, nehme ich höhere Potenzen und gebe das Mittel in der Regel nur einmal.

Wenn das Tier allerdings vor der homöopathischen Behandlung mit Antibiotika oder Cortison behandelt wurde, kann es sein, dass der Körper einige Zeit benötigt, bis er auf homöopathische Mittel anspricht und es ist mit einer einmaligen Gabe eines homöopathischen Mittels nicht getan, da es nicht seine volle Wirkung auf den Organismus entfalten kann.

Vergleiche hinken zwar aber…

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